Die ZfU ist Ihr erfahrener Partner für alle Fragen des nationalen und internationalen Umsatzsteuerrechts. Als ausgewiesene Umsatzsteuer-Experten lösen wir auch komplexe umsatzsteuerrechtliche Problemstellungen kompetent – und schaffen Mehrwert durch die Optimierung Ihrer Betriebsabläufe.
Die ZfU berät Unternehmen jeder Größenordnung. Zu unseren Mandanten zählen Einzelunternehmer, Unternehmen aus dem Mittelstand sowie internationale Konzerne. Darüber hinaus sind wir als Berater für Berater tätig. Profitieren Sie mit uns von zielführender Beratung, verlässlichen Aussagen und kurzen Reaktionszeiten.
Ihr Partner für Umsatzsteuerrecht
National und international
Die ZfU ist Ihr erfahrener Partner für alle Fragen des nationalen und internationalen Umsatzsteuerrechts. Als ausgewiesene Umsatzsteuer-Experten lösen wir auch komplexe umsatzsteuerrechtliche Problemstellungen kompetent – und schaffen Mehrwert durch die Optimierung Ihrer Betriebsabläufe.
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News & Veranstaltungen

Webinar: Aktuelles zur E-Rechnung
In Kürze erhalten Sie alle aktuellen Informationen und Handlungsempfehlungen zur E-Rechnung im Rahmen unsers Webinars "Aktuelles zur E-Rechnung". Für weitere Infos und Anmeldung klicken Sie hier.

Geschäftsveräußerung im Ganzen
Der BFH hat mit Urteilen vom 13. November 2025 (V R 32/24, V R 33/24) entschieden, dass die Veräußerung mehrerer Teile eines Solarparks an verschiedene Erwerber keine Geschäftsveräußerung im Ganzen iSd § 1 Abs. 1a UStG darstellt, wenn der ursprüngliche Betreiber seine wirtschaftliche Tätigkeit unverändert fortführt.

Vorsteuerabzug und Mindestausstattung von Krankenhäusern
Der EuGH hat mit Urteil vom 19. März 2026 (C‑513/24) entschieden, dass Ausgaben für die technische und materielle Mindestausstattung von Gesundheitseinrichtungen nicht allein deshalb als Gemeinkosten gelten, weil sie aufgrund nationaler Vorschriften Voraussetzung für die Erbringung von Gesundheitsleistungen sind.

Erwerbsbesteuerung und Rechnungsfehler
Das EuG hat mit Urteil vom 25. Februar 2026 (T-638/24) entschieden, dass ein innergemeinschaftlicher Erwerb im Mitgliedstaat der verwendeten Ust-ID besteuert werden kann, selbst wenn der Lieferant die Steuer irrtümlich in der Rechnung ausweist, weil Erwerbsbesteuerung und Rechnungsfehler getrennt zu behandeln sind.

Auslagerung des Spielbetriebs eines Sportvereins
Der BFH hat mit Urteil vom 6. November 2025 (V R 36/23) entschieden, dass die unentgeltliche Überlassung von Sportanlagen durch einen Sportverein an eine von ihm gegründete GmbH eine Änderung der Verhältnisse im Sinne des § 15a UStG darstellt.

Verordnung (EU) 2026/382 - pauschale Zollabgabe für Postsendungen und IOSS-Sendungen bis 150 Euro
Wichtige Änderung bei der Einfuhr von Sendungen bis 150 Euro: Die am 11. Februar 2026 erlassene Verordnung (EU) 2026/382 gilt ab dem 1. Juli 2026.

Steuerbefreiung einer unentgeltlichen Lieferung in grenzüberschreitenden Fällen - BMF-Schreiben
Mit Schreiben vom 31. März 2026 hat das Bundesministerium der Finanzen den Umsatzsteueranwendungserlass geändert. Bei der Änderung ging es darum, ob eine unentgeltliche Lieferung in grenzüberschreitenden Fällen steuerfrei ist.

Entstehung des Rechts auf Vorsteuerabzug unabhängig vom Besitz einer Rechnung II - ernste Gefahr für das Unionsrecht?
Das EuG hat mit Urteil vom 11. Februar 2026 (T-689/24) entschieden, dass das Recht auf Vorsteuerabzug den Besitz einer Rechnung nur formell voraussetzt. Der Erste Generalanwalt hat das "Überprüfungsverfahren" eingeleitet, weil er eine "ernste Gefahr" für das Unionsrecht sieht.

Änderung der Rechtsprechung zur Hinterziehung von Umsatzsteuer
Der BGH hat mit Urteil vom 10. Dezember 2025 (1 StR 387/25) seine Rechtsprechung in Bezug auf die prozessuale Tat bei Steuerhinterziehung geändert. Umsatzsteuervoranmeldungen und Umsatzsteuerjahreserklärung sind nunmehr grundsätzlich als unterschiedliche prozessuale Taten zu bewerten.

Stellungnahme der Bundessteuerberaterkammer zur Reform der umsatzsteuerlichen Organschaft
Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) hat am 23. Februar 2026 ihre Stellungnahme zu dem von Bund und Ländern entwickelten vorläufigen Konzeptpapier zur Reform der umsatzsteuerlichen Organschaft veröffentlicht.

Entstehung des Rechts auf Vorsteuerabzug unabhängig vom Besitz einer Rechnung?
Das EuG hat mit Urteil vom 11. Februar 2026 (T-689/24) entschieden, dass das Recht auf Vorsteuerabzug den Besitz einer Rechnung nur formell voraussetzt. Was bedeutet das?

Steuerbarkeit von Schadensersatz bei Urheberrechtsverletzungen
Das EuG hat mit Urteil vom 11. Februar 2026 (T-643/24) entschieden, dass eine Zahlung für die die öffentliche Wiedergabe urheberrechtlich geschützter Werke ohne die erforderliche Lizenz Entgelt für eine Dienstleistung der Inhaber der Schutzechte darstellt. Die Mehrwertsteuer ist auf die gesamte Vergütung einschließlich eines etwaigen Aufschlags zu entrichten.

Steuerbarkeit von Leistungen eines Sportvereins
Der BFH hat mit Urteil vom 13. November 2025 (V R 4/23) entschieden, dass Mitgliedsbeiträge eines Sportvereins grundsätzlich als Gegenleistung für Leistungen des Vereins an seine Mitglieder anzusehen und damit steuerbar sein können.

Sonder-Newsletter: Verrechnungspreise und Umsatzsteuer
Der EuGH hat sich mit Urteil vom 4. September 2025 (C-726/23) zur Auslegung von Art. 2 Abs. 1 lit. c sowie der Art. 168 und 178 MwStSystRL geäußert. Demnach ist die Vergütung, die eine Muttergesellschaft für Dienstleistungen erhält, die sie gegenüber ihrer Tochtergesellschaft erbringt, als Entgelt für eine steuerbare Dienstleistung anzusehen. Zudem darf die Steuerverwaltung von einem Steuerpflichtigen, der den Vorsteuerabzug geltend macht, die Vorlage anderer Dokumente als der Rechnung verlangen, sofern diese Nachweise für diese Zwecke erforderlich sind und ihre Anforderung verhältnismäßig ist.

Steuerbefreiung für Dienstleistungen selbständiger Zusammenschlüsse trotz allgemeiner Nutzung
Der EuGH hat mit Urteil vom 22. Januar 2026 (C-379/24, C-380/24) entschieden, dass Leistungen selbständiger Zusammenschlüsse von Personen auch dann nach Art. 132 Abs. 1 lit. f MwStSystRL steuerfrei sein können, wenn sie allgemeinen Charakter haben und nicht ausschließlich der steuerbefreiten Tätigkeit der Mitglieder dienen.

Gesamtschuldnerische Haftung nach Wegfall des Steuerschuldners
Mit Urteil vom 11. Dezember 2025 (C-121/24) hat der EuGH entschieden, dass eine nationale Regelung zur gesamtschuldnerischen Mehrwertsteuerhaftung auch dann unionsrechtskonform ist, wenn der Steuerschuldner nicht mehr existiert, sofern der Haftende einen Steuermissbrauch kannte oder kennen musste.

Kennziffer 500
Seit 2017 besteht die Möglichkeit, die Finanzverwaltung über weitere oder abweichende Angaben oder Sachverhalte im Rahmen der Umsatzsteuer-Voranmeldung zu informieren. Ab dem Besteuerungszeitraum 2026 wird die pauschale Kennziffer 23 nun durch die differenzierte Kennziffer 500 ersetzt.

(Wieder-)Einführung des ermäßigten Steuersatzes auf Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen
Der Umsatzsteuer-Anwendungserlass wird mit Schreiben vom 22. Dezember 2025 geändert. Die Änderungen betreffen Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen ab dem 1. Januar 2026.

Umsatzsteuerrechtliche Behandlung des Direktverbrauchs aus dem Betrieb von Anlagen zur Energieerzeugung
Der Umsatzsteuer-Anwendungserlass wird mit Schreiben vom 17. Dezember 2025 geändert. Geregelt wird die Behandlung des Direktverbrauchs aus dem Betrieb von Anlagen zur Energieerzeugung.

Neuer § 21b UStG
Der Bundesrat hat am 19. Dezember 2025 dem Steueränderungsgesetz 2025 zugestimmt. Mit diesem Gesetz wird u.a. der neue § 21b UStG eingeführt, der Sonderregelungen bei der Nutzung der zentralen Zollabwicklung nach Art. 179 des Zollkodex der Union (UZK) enthält.

Tooling
Im Rahmen des Juni-Newsletters haben wir über den Schlussantrag der Generalanwältin (C-234/24) berichtet. Nun hat der EuGH den Fall am 23. Oktober 2025 entschieden.

Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 18 UStG
Mit Schreiben vom 11. Dezember 2025 hat das Bundesministerium der Finanzen den Umsatzsteueranwendungserlass geändert.

Die Quadratur des Dreiecks? Innergemeinschaftliches Dreiecksgeschäft mit vier Beteiligten - das EuG hat entschieden
Das EuG hat mit Urteil vom 3. Dezember 2025 (T-646/24) entschieden, dass auch bei vier Wirtschaftsteilnehmern die Vereinfachungsregel über ein innergemeinschaftliches Dreiecksgeschäft Anwendung findet, wenn die Voraussetzungen des Art. 141 MwStSystRL erfüllt sind und sich dem "Dreieck" ein weiterer Umsatz anschließt.

Erbringung einer unentgeltlichen Rechtsdienstleistung
Der EuGH hat mit Urteil vom 23. Oktober 2025 (C-744/23) entschieden, dass die Erbringung einer unentgeltlichen Rechtsdienstleistung eine Dienstleistung gegen Entgelt darstellt, wenn die unterlegene Partei verpflichtet ist, dem Anwalt der obsiegenden Partei ein gesetzlich festgelegtes Honorar zu zahlen.

Mehrwertsteuerbefreiung innergemeinschaftlicher Lieferungen
Der EuGH hat mit Urteil vom 13. November 2025 (C-639/24) die Gelegenheit wahrgenommen, Klarstellungen zu den Voraussetzungen vorzunehmen, die für die Mehrwertsteuerbefreiung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen gelten.

Platzierungsabhängige Zahlungen
Der Umsatzsteuer-Anwendungserlass wird mit Schreiben vom 3. November 2025 geändert. Die Änderung betrifft die umsatzsteuerliche Bedeutung von Preisgeldern.

Vorsteuerberichtigung bei Entgeltrückzahlung durch Bürgen
Der BFH hat mit Urteil vom 8. Juli 2025 (XI R 31/23) einen Fall entschieden, in dem ein Unternehmer eine Anzahlung geleistet hat. Er zog die Vorsteuer aus der Anzahlung. Die Leistung, die er erhalten sollte, wurde aber nicht erbracht. Der Unternehmer hat stattdesen eine teilweise Erstattung empfangen - durch einen Dritten. Muss der Unternehmer seinen Vorsteuerabzug nun teilweise berichtigen?

Besteuerung der Übertragung von Einzweck-Gutscheinen nach Inkrafttreten der Gutschein-Richtlinie
Der BFH hat nach einer Vorlage an den EuGH (EuGH, Urteil vom 18. April 2024 – C-68/23) in seinem Beschluss vom 25. Juni 2025 (XI R 14/24) entschieden, unter welchen Voraussetzungen ein Gutschein als Einzweck- oder Mehrzweckgutschein zu behandeln ist.

Vorsteuerberichtigung bei Rückzahlung von Einfuhrumsatzsteuer nach insolvenzrechtlicher Anfechtung
Der BFH hat mit Urteil vom 4. Juni 2025 (XI R 7/22) entschieden, dass die Rückzahlung der Einfuhrumsatzsteuer in die Insolvenzmasse zu einer Vorsteuerberichtigung führt.

Abschaffung der Zollfreigrenze
Die EU-Finanzminister haben sich auf ihrer Ratstagung am 13. November 2025 auf die Abschaffung der 150 €-Zollfreigrenze geeinigt.

Zur Unkenntnis der Finanzbehörde bei einer Steuerhinterziehung durch Unterlassen nach § 370 Abs. 1 Nr. 2 AO
Der BFH hat mit Urteil vom 14. Mai 2025 (VI R 14/22) entschieden, dass die Finanzbehörde keine Kenntnis von den für die Steuerfestsetzung wesentlichen tatsächlichen Umständen hat, wenn es sich um elektronische Daten handelt, die nicht automatisch zur Akte gelangen und lediglich auf abrufbaren Datenspeichern liegen.

Kostenloser erstmaliger Zugang zum E-Abo einer Zeitung in den Jahren 2009 bis 2012
Der BFH hat mit Urteil vom 9. Juli 2025 (XI R 29/23) entschieden, dass die Lieferung einer Print-Zeitung und der Zugang zu einem E-Paper zwei selbständige Hauptleistungen sind.

Umsatzsteuerbefreiung für unmittelbar dem Schul- und Bildungszweck dienende Leistungen
Das Bundesministerium der Finanzen veröffentlichte am 24. Oktober 2025 endlich das ("finale") BMF-Schreiben zur Umsatzsteuerbefreiung für unmittelbar dem Schul- und Bildungszweck dienende Leistungen.

Steuerfreie Tarifoptimierung von Versicherungsverträgen
Der BFH hat mit Urteil vom 8. Juli 2025 (XI R 7/23) entschieden, dass die Vermittlung von kostengünstigeren Krankenversicherungsverträgen ohne Wechsel des Versicherers nach § 4 Nr. 11 UStG steuerfrei ist.

Kein Vertrauensschutz bei fehlender Gelangensbestätigung
Das Finanzgericht Niedersachsen hat mit Urteil vom 13. Mai 2025 (5 K 9/25) entschieden, dass sich der Lieferer bei fehlender Gelangensbestätigung nicht auf Vertrauensschutz berufen kann.

Finanzämter in Rheinland-Pfalz versenden Schreiben künftig auch digital
Das Landesamt für Steuern Rheinland-Pfalz hat darüber informiert, dass Bürger und Steuerberatungen ab Herbst 2025 Schreiben der Finanzämter nicht mehr nur per Post, sondern auch elektronisch über das Online-Portal „Mein ELSTER“ erhalten können.
Elektronisch erbrachte Dienstleistungen
Der EuGH hat sich in seinem Urteil vom 9. Oktober 2025 (C-101/24) mit elektronisch erbrachten Dienstleistungen über einen Appstore beschäftigt. Dabei ging es um Auslegungsfragen zu Art. 28 und 203 MwStSystRL.

Änderung des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses im Zusammenhang mit der Einführung der obligatorischen E-Rechnung
Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) ändert mit Schreiben vom 15. Oktober 2025 den Umsatzsteuer-Anwendungserlass (UStAE) im Zusammenhang mit der Einführung der obligatorischen elektronischen Rechnung bei Umsätzen zwischen inländischen Unternehmern ab dem 1. Januar 2025.

Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Keine Lesebestätigung bei Einspruch per E-Mail notwendig
Der BFH hat mit Urteil vom 29. April 2025 (VI R 2/23) entschieden, dass Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren ist, wenn ein Einspruch per E-Mail eingelegt wurde und der Absender alles ihm Mögliche getan hat, damit die E-Mail seinen Verantwortungsbereich tatsächlich verlässt.

Änderung des Umsatzsteuer Anwendungserlasses im Bereich der Land- und Forstwirtschaft
Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat mit Schreiben vom 30. September 2025 eine Änderung des Umsatzsteuer Anwendungserlasses im Bereich der Land- und Forstwirtschaft veröffentlicht.

Amazon beendet umstrittenes Commingling-Verfahren
Amazon hat auf seiner diesjährigen Accelerate-Konferenz in Seattle bekanntgegeben, dass das umstrittene Logistikkonzept „Commingling“ eingestellt wird.

Steuerfreiheit von Betreuungs- und Pflegeleistungen
Der BFH hat mit Urteil vom 30. April 2025 (XI R 25/24) entschieden, dass Betreuungs- und Pflegeleistungen, die aus dem Persönlichen Budget bestritten werden, steuerfrei sind.

E-Mails als vorzulegende Handels- und Geschäftsbriefe
Der BFH hat mit Urteil vom 30. April 2025 (XI R 15/23) entschieden, dass auch E-Mails nach § 147 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 3 AO Handels- und Geschäftsbriefe sein können.

Entwurf eines Steueränderungsgesetzes 2025
Das BMF hat Referentenentwürfe für die steuerlichen Änderungen zum Jahreswechsel 2025/2026 online gestellt.

Muster der Umsatzsteuererklärung für die Fahrzeugeinzelbesteuerung
Das Bundesministerium der Finanzen hat am 25. August 2025 ein Muster der Umsatzsteuererklärung für die Fahrzeugeinzelbesteuerung veröffentlicht. Das BMF-Schreiben vom 26. Januar 2022 wird ersetzt.

Umsatzsteuerliche Einordnung von Umsätzen aus Online-Veranstaltungsdienstleistungen
Das Bundesministerium der Finanzen hat am 8. August 2025 ein Schreiben zur umsatzsteuerlichen Einordnung von Umsätzen aus Online-Veranstaltungsdienstleistungen veröffentlicht, welches das BMF-Schreiben vom 29. April 2024 ersetzt.

Nachträgliche Berichtigung des Mehrwertsteuersatzes
Der EuGH hat mit Urteil vom 1. August 2025 (C-794/23) darüber entschieden, dass bei einer nachträglichen Korrektur des Mehrwertsteuersatzes die gegenüber Nichtsteuerpflichtigen zu Unrecht ausgewiesene Mehrwertsteuer nicht geschuldet wird. Zudem dürfen Steuerbehörden oder nationale Gerichte bei vereinfachten Rechnungen nach Art. 238 Schätzungen vornehmen, sofern die Rechte des Steuerpflichtigen gewahrt werden.

Steuerfreiheit bei ungewollter Ausfuhr?
Der EuGH hat mit Urteil vom 1. August 2025 (C-602/24) zur Auslegung des Art. 146 Abs. 1 lit. b MwStSystRL Stellung genommen. Gegenstand des Verfahrens war eine als innergemeinschaftliche Lieferung angemeldete Lieferung von Gegenständen, bei der der Erwerber die Gegenstände nach Orten außerhalb der Union ausgeführt hatte.

Ermäßigter Steuersatz - fallen Sudoku-Hefte unter die Position 4902 der KN?
Der EuGH hat sich mit Urteil vom 1. August 2025 (C-375/24) zur Einreihung von regelmäßig erscheinenden Sudoku-Rätselheften unter die Tarifposition 4902 der Kombinierten Nomenklatur (KN) geäußert und entschieden, dass diese dem ermäßigten Steuersatz unterfallen können.

Die Anforderungen an eine Rechnung i.S.d. § 14c Abs. 2 UStG
Der BFH hat sich mit Beschluss vom 19. März 2025 (XI R 4/22) zu den Anforderungen an eine Rechnung i.S.d. § 14c Abs. 2 UStG geäußert. Diese erfüllt ein Dokument, wenn es den Rechnungsaussteller, den Leistungsempfänger, eine Leistungsbeschreibung sowie das Entgelt und Angaben zur gesondert ausgewiesenen Umsatzsteuer enthält.
Unsere Netzwerke und Auszeichnungen
Die ZfU gehört dem WIRAS Verbund, der International VAT Association und dem Tax & Legal Excellence Network an. Wir wurden unter anderem von brandeins als „Beste Steuerberater 2020“ ausgezeichnet.
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