Die ZfU ist Ihr erfahrener Partner für alle Fragen des nationalen und internationalen Umsatzsteuerrechts. Als ausgewiesene Umsatzsteuer-Experten lösen wir auch komplexe umsatzsteuerrechtliche Problemstellungen kompetent – und schaffen Mehrwert durch die Optimierung Ihrer Betriebsabläufe.
Die ZfU berät Unternehmen jeder Größenordnung. Zu unseren Mandanten zählen Einzelunternehmer, Unternehmen aus dem Mittelstand sowie internationale Konzerne. Darüber hinaus sind wir als Berater für Berater tätig. Profitieren Sie mit uns von zielführender Beratung, verlässlichen Aussagen und kurzen Reaktionszeiten.
Ihr Partner für Umsatzsteuerrecht
National und international
Die ZfU ist Ihr erfahrener Partner für alle Fragen des nationalen und internationalen Umsatzsteuerrechts. Als ausgewiesene Umsatzsteuer-Experten lösen wir auch komplexe umsatzsteuerrechtliche Problemstellungen kompetent – und schaffen Mehrwert durch die Optimierung Ihrer Betriebsabläufe.
Die ZfU berät Unternehmen jeder Größenordnung. Zu unseren Mandanten zählen Einzelunternehmer, Unternehmen aus dem Mittelstand sowie internationale Konzerne. Darüber hinaus sind wir als Berater für Berater tätig. Profitieren Sie mit uns von zielführender Beratung, verlässlichen Aussagen und kurzen Reaktionszeiten.
News & Veranstaltungen

(Wieder-)Einführung des ermäßigten Steuersatzes auf Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen
Der Umsatzsteuer-Anwendungserlass wird mit Schreiben vom 22. Dezember 2025 geändert. Die Änderungen betreffen Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen ab dem 1. Januar 2026.

Umsatzsteuerrechtliche Behandlung des Direktverbrauchs aus dem Betrieb von Anlagen zur Energieerzeugung
Der Umsatzsteuer-Anwendungserlass wird mit Schreiben vom 17. Dezember 2025 geändert. Geregelt wird die Behandlung des Direktverbrauchs aus dem Betrieb von Anlagen zur Energieerzeugung.

Neuer § 21b UStG
Der Bundesrat hat am 19. Dezember 2025 dem Steueränderungsgesetz 2025 zugestimmt. Mit diesem Gesetz wird u.a. der neue § 21b UStG eingeführt, der Sonderregelungen bei der Nutzung der zentralen Zollabwicklung nach Art. 179 des Zollkodex der Union (UZK) enthält.

Tooling
Im Rahmen des Juni-Newsletters haben wir über den Schlussantrag der Generalanwältin (C-234/24) berichtet. Nun hat der EuGH den Fall am 23. Oktober 2025 entschieden.

Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 18 UStG
Mit Schreiben vom 11. Dezember 2025 hat das Bundesministerium der Finanzen den Umsatzsteueranwendungserlass geändert.

Die Quadratur des Dreiecks? Innergemeinschaftliches Dreiecksgeschäft mit vier Beteiligten - das EuG hat entschieden
Das EuG hat mit Urteil vom 3. Dezember 2025 (T-646/24) entschieden, dass auch bei vier Wirtschaftsteilnehmern die Vereinfachungsregel über ein innergemeinschaftliches Dreiecksgeschäft Anwendung findet, wenn die Voraussetzungen des Art. 141 MwStSystRL erfüllt sind und sich dem "Dreieck" ein weiterer Umsatz anschließt.

Erbringung einer unentgeltlichen Rechtsdienstleistung
Der EuGH hat mit Urteil vom 23. Oktober 2025 (C-744/23) entschieden, dass die Erbringung einer unentgeltlichen Rechtsdienstleistung eine Dienstleistung gegen Entgelt darstellt, wenn die unterlegene Partei verpflichtet ist, dem Anwalt der obsiegenden Partei ein gesetzlich festgelegtes Honorar zu zahlen.

Mehrwertsteuerbefreiung innergemeinschaftlicher Lieferungen
Der EuGH hat mit Urteil vom 13. November 2025 (C-639/24) die Gelegenheit wahrgenommen, Klarstellungen zu den Voraussetzungen vorzunehmen, die für die Mehrwertsteuerbefreiung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen gelten.

Platzierungsabhängige Zahlungen
Der Umsatzsteuer-Anwendungserlass wird mit Schreiben vom 3. November 2025 geändert. Die Änderung betrifft die umsatzsteuerliche Bedeutung von Preisgeldern.

Vorsteuerberichtigung bei Entgeltrückzahlung durch Bürgen
Der BFH hat mit Urteil vom 8. Juli 2025 (XI R 31/23) einen Fall entschieden, in dem ein Unternehmer eine Anzahlung geleistet hat. Er zog die Vorsteuer aus der Anzahlung. Die Leistung, die er erhalten sollte, wurde aber nicht erbracht. Der Unternehmer hat stattdesen eine teilweise Erstattung empfangen - durch einen Dritten. Muss der Unternehmer seinen Vorsteuerabzug nun teilweise berichtigen?

Besteuerung der Übertragung von Einzweck-Gutscheinen nach Inkrafttreten der Gutschein-Richtlinie
Der BFH hat nach einer Vorlage an den EuGH (EuGH, Urteil vom 18. April 2024 – C-68/23) in seinem Beschluss vom 25. Juni 2025 (XI R 14/24) entschieden, unter welchen Voraussetzungen ein Gutschein als Einzweck- oder Mehrzweckgutschein zu behandeln ist.

Vorsteuerberichtigung bei Rückzahlung von Einfuhrumsatzsteuer nach insolvenzrechtlicher Anfechtung
Der BFH hat mit Urteil vom 4. Juni 2025 (XI R 7/22) entschieden, dass die Rückzahlung der Einfuhrumsatzsteuer in die Insolvenzmasse zu einer Vorsteuerberichtigung führt.

Abschaffung der Zollfreigrenze
Die EU-Finanzminister haben sich auf ihrer Ratstagung am 13. November 2025 auf die Abschaffung der 150 €-Zollfreigrenze geeinigt.

Zur Unkenntnis der Finanzbehörde bei einer Steuerhinterziehung durch Unterlassen nach § 370 Abs. 1 Nr. 2 AO
Der BFH hat mit Urteil vom 14. Mai 2025 (VI R 14/22) entschieden, dass die Finanzbehörde keine Kenntnis von den für die Steuerfestsetzung wesentlichen tatsächlichen Umständen hat, wenn es sich um elektronische Daten handelt, die nicht automatisch zur Akte gelangen und lediglich auf abrufbaren Datenspeichern liegen.

Kostenloser erstmaliger Zugang zum E-Abo einer Zeitung in den Jahren 2009 bis 2012
Der BFH hat mit Urteil vom 9. Juli 2025 (XI R 29/23) entschieden, dass die Lieferung einer Print-Zeitung und der Zugang zu einem E-Paper zwei selbständige Hauptleistungen sind.

Umsatzsteuerbefreiung für unmittelbar dem Schul- und Bildungszweck dienende Leistungen
Das Bundesministerium der Finanzen veröffentlichte am 24. Oktober 2025 endlich das ("finale") BMF-Schreiben zur Umsatzsteuerbefreiung für unmittelbar dem Schul- und Bildungszweck dienende Leistungen.

Steuerfreie Tarifoptimierung von Versicherungsverträgen
Der BFH hat mit Urteil vom 8. Juli 2025 (XI R 7/23) entschieden, dass die Vermittlung von kostengünstigeren Krankenversicherungsverträgen ohne Wechsel des Versicherers nach § 4 Nr. 11 UStG steuerfrei ist.

Kein Vertrauensschutz bei fehlender Gelangensbestätigung
Das Finanzgericht Niedersachsen hat mit Urteil vom 13. Mai 2025 (5 K 9/25) entschieden, dass sich der Lieferer bei fehlender Gelangensbestätigung nicht auf Vertrauensschutz berufen kann.

Finanzämter in Rheinland-Pfalz versenden Schreiben künftig auch digital
Das Landesamt für Steuern Rheinland-Pfalz hat darüber informiert, dass Bürger und Steuerberatungen ab Herbst 2025 Schreiben der Finanzämter nicht mehr nur per Post, sondern auch elektronisch über das Online-Portal „Mein ELSTER“ erhalten können.
Elektronisch erbrachte Dienstleistungen
Der EuGH hat sich in seinem Urteil vom 9. Oktober 2025 (C-101/24) mit elektronisch erbrachten Dienstleistungen über einen Appstore beschäftigt. Dabei ging es um Auslegungsfragen zu Art. 28 und 203 MwStSystRL.

Änderung des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses im Zusammenhang mit der Einführung der obligatorischen E-Rechnung
Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) ändert mit Schreiben vom 15. Oktober 2025 den Umsatzsteuer-Anwendungserlass (UStAE) im Zusammenhang mit der Einführung der obligatorischen elektronischen Rechnung bei Umsätzen zwischen inländischen Unternehmern ab dem 1. Januar 2025.

Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Keine Lesebestätigung bei Einspruch per E-Mail notwendig
Der BFH hat mit Urteil vom 29. April 2025 (VI R 2/23) entschieden, dass Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren ist, wenn ein Einspruch per E-Mail eingelegt wurde und der Absender alles ihm Mögliche getan hat, damit die E-Mail seinen Verantwortungsbereich tatsächlich verlässt.

Änderung des Umsatzsteuer Anwendungserlasses im Bereich der Land- und Forstwirtschaft
Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat mit Schreiben vom 30. September 2025 eine Änderung des Umsatzsteuer Anwendungserlasses im Bereich der Land- und Forstwirtschaft veröffentlicht.

Amazon beendet umstrittenes Commingling-Verfahren
Amazon hat auf seiner diesjährigen Accelerate-Konferenz in Seattle bekanntgegeben, dass das umstrittene Logistikkonzept „Commingling“ eingestellt wird.

Steuerfreiheit von Betreuungs- und Pflegeleistungen
Der BFH hat mit Urteil vom 30. April 2025 (XI R 25/24) entschieden, dass Betreuungs- und Pflegeleistungen, die aus dem Persönlichen Budget bestritten werden, steuerfrei sind.

E-Mails als vorzulegende Handels- und Geschäftsbriefe
Der BFH hat mit Urteil vom 30. April 2025 (XI R 15/23) entschieden, dass auch E-Mails nach § 147 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 3 AO Handels- und Geschäftsbriefe sein können.

Sonder-Newsletter: Verrechnungspreise und Umsatzsteuer
Der EuGH hat sich mit Urteil vom 4. September 2025 (C-726/23) zur Auslegung von Art. 2 Abs. 1 lit. c sowie der Art. 168 und 178 MwStSystRL geäußert. Demnach ist die Vergütung, die eine Muttergesellschaft für von ihr gegenüber ihrer Tochtergesellschaft erbrachte Dienstleistungen erhält, als Entgelt für eine steuerbare Dienstleistung anzusehen. Zudem darf die Steuerverwaltung von einem Steuerpflichtigen, der den Vorsteuerabzug geltend macht, die Vorlage anderer Dokumente als der Rechnung verlangen, sofern diese Nachweise für diese Zwecke erforderlich und verhältnismäßig sind.

Entwurf eines Steueränderungsgesetzes 2025
Das BMF hat Referentenentwürfe für die steuerlichen Änderungen zum Jahreswechsel 2025/2026 online gestellt.

Muster der Umsatzsteuererklärung für die Fahrzeugeinzelbesteuerung
Das Bundesministerium der Finanzen hat am 25. August 2025 ein Muster der Umsatzsteuererklärung für die Fahrzeugeinzelbesteuerung veröffentlicht. Das BMF-Schreiben vom 26. Januar 2022 wird ersetzt.

Umsatzsteuerliche Einordnung von Umsätzen aus Online-Veranstaltungsdienstleistungen
Das Bundesministerium der Finanzen hat am 8. August 2025 ein Schreiben zur umsatzsteuerlichen Einordnung von Umsätzen aus Online-Veranstaltungsdienstleistungen veröffentlicht, welches das BMF-Schreiben vom 29. April 2024 ersetzt.

Nachträgliche Berichtigung des Mehrwertsteuersatzes
Der EuGH hat mit Urteil vom 1. August 2025 (C-794/23) darüber entschieden, dass bei einer nachträglichen Korrektur des Mehrwertsteuersatzes die gegenüber Nichtsteuerpflichtigen zu Unrecht ausgewiesene Mehrwertsteuer nicht geschuldet wird. Zudem dürfen Steuerbehörden oder nationale Gerichte bei vereinfachten Rechnungen nach Art. 238 Schätzungen vornehmen, sofern die Rechte des Steuerpflichtigen gewahrt werden.

Steuerfreiheit bei ungewollter Ausfuhr?
Der EuGH hat mit Urteil vom 1. August 2025 (C-602/24) zur Auslegung des Art. 146 Abs. 1 lit. b MwStSystRL Stellung genommen. Gegenstand des Verfahrens war eine als innergemeinschaftliche Lieferung angemeldete Lieferung von Gegenständen, bei der der Erwerber die Gegenstände nach Orten außerhalb der Union ausgeführt hatte.

Ermäßigter Steuersatz - fallen Sudoku-Hefte unter die Position 4902 der KN?
Der EuGH hat sich mit Urteil vom 1. August 2025 (C-375/24) zur Einreihung von regelmäßig erscheinenden Sudoku-Rätselheften unter die Tarifposition 4902 der Kombinierten Nomenklatur (KN) geäußert und entschieden, dass diese dem ermäßigten Steuersatz unterfallen können.

Die Anforderungen an eine Rechnung i.S.d. § 14c Abs. 2 UStG
Der BFH hat sich mit Beschluss vom 19. März 2025 (XI R 4/22) zu den Anforderungen an eine Rechnung i.S.d. § 14c Abs. 2 UStG geäußert. Diese erfüllt ein Dokument, wenn es den Rechnungsaussteller, den Leistungsempfänger, eine Leistungsbeschreibung sowie das Entgelt und Angaben zur gesondert ausgewiesenen Umsatzsteuer enthält.

Versagung des Rechts auf Vorsteuerabzug und gleichzeitige Auferlegung einer gesamtschuldnerischen Verpflichtung
Der EuGH hat mit Urteil vom 10. Juli 2025 (C‑276/24) zur Auslegung des Art. 205 der Mehrwertsteuersystemrichtlinie (MwStSystRL) Stellung genommen. Im Streitfall ging es darum, ob neben der Versagung des Vorsteuerabzugs auch eine gesamtschuldnerische Verpflichtung zur Entrichtung der Mehrwertsteuer auferlegt werden kann.

Umsatzsteuer im Kfz-Handel
10. Kfz-Workshop 2025
Am 9. Oktober 2025 wird in Münster zum zehnten Mal der Kfz-Workshop der ZfU Steuerberatungsgesellschaft mbH und des Beraterverbunds am Mittelhafen stattfinden. Über den Dächern von Münster erläutern wir Ihnen die aktuelle Rechtslage und Empfehlungen für Ihre Praxis.

Bearbeitungsgebühren im Zusammenhang mit Ausfuhrlieferungen
Der EuGH hat sich mit Urteil vom 1. August 2025 (C-427/23) zu Bearbeitungsgebühren im Zusammenhang mit Ausfuhrlieferungen geäußert.

Neue Mehrwertsteuer-Leitlinien
Die bei der Europäischen Kommission eingerichtete MwSt.-Expertengruppe (VAT Expert Group - VEG) hat am 15. Juli 2025 vier neue Leitlinien veröffentlicht. Es ist zu beachten, dass diese rechtlich nicht bindend sind und demnach auch nicht zwingend befolgt werden müssen.

Ermäßigter Steuersatz auf die Lieferung von Holzhackschnitzeln als Brennholz
Durch Artikel 24 Nr. 16 lit. a des Jahressteuergesetzes 2024 (JStG 2024) wurde die Nummer 48 lit. a der Anlage 2 zum UStG angepasst.

Vorsteuerabzug der Muttergesellschaft
Der EuGH hat sich mit Urteil vom 3. Juli 2025 (C‑808/23) zur Auslegung von Art. 72 und 80 der Mehrwertsteuersystemrichtlinie (MwStSystRL) geäußert. Im Fokus stand die Frage, ob es sich bei Dienstleistungen, die eine Muttergesellschaft an ihre Tochtergesellschaften erbringt, immer um dem Konzern eigene Dienstleistungen handelt, deren Normalwert nicht durch einen Vergleich, wie er in Art. 72 S. 1 MwStSystRL vorgesehen ist, bestimmbar ist.

Fristablauf für das Vorsteuer-Vergütungsverfahren
Wir möchten Sie auf die Frist für Ihren Antrag im Vorsteuer-Vergütungsverfahren hinweisen.

Voraussetzungen der Untätigkeitsklage bei unterbliebener Entscheidung des Finanzamts
Das Finanzgericht München hat sich mit Urteil vom 6. August 2024 (12 K 254/18) zu den Voraussetzungen einer Untätigkeitsklage geäußert, wenn das Finanzamt trotz Einlegung des Einspruchs nach Ablauf einer angemessenen Frist keine Entscheidung erlassen hat.

Bundeseinheitlicher Vordruck für die Umsatzsteuer-Sonderprüfung; Vordruckmuster USt 7 A
Das Bundesministerium der Finanzen hat das Vordruckmuster USt 7 A - Anordnung einer Umsatzsteuer-Sonderprüfung überarbeitet. Damit wird die bisherige Fassung aus dem BMF-Schreiben vom 6. Dezember 2024 ersetzt.

Vertrauensschutz bei der Differenzbesteuerung
Der BFH hat dem EuGH eine Frage zur Prüfung des Vertrauensschutzes bei der Differenzbesteuerung zur Vorabentscheidung vorgelegt (XI R 23/24).

Steuerbefreiung für Vertretungen im ärztlichen Notdienst
Der BFH hat mit Urteil vom 14. Mai 2025 (XI R 24/23) über Vertretungsleistungen im ärztlichen Notfalldienst sowie über die Entnahme von Blutproben durch einen Arzt entschieden. Streitthema war hier, ob diese Leistungen als steuerfrei oder steuerpflichtig zu behandeln sind.

Keine Berichtigung ohne Ursprungsrechnung
Der BFH hat mit Urteil vom 30. Mai 2025 (V B 61/23) entschieden, dass die Berichtigung eines Dokuments, das dem nach der Rechtslage im Jahr 1999 für den Vorsteuerabzug maßgeblichen Schriftformerfordernis nicht entsprach, nicht zu einer Rechnungsberichtigung, sondern zu einer erstmaligen Rechnungserteilung führt.

Freiwillige Zahlungen für kostenlose Angebote im Internet
Der BFH hat mit Beschluss vom 19. Mai 2025 (V B 25/24) die Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 25. April 2024 (2 K 2085/21) zugelassen. Dabei geht es um die umsatzsteuerliche Behandlung freiwilliger Zahlungen für kostenlose Online-Inhalte.

Insolvenz der Zahlstelle, die das Entgelt vereinnahmt hat - Leistender schuldet trotzdem volle Umsatzsteuer
Der BFH hat entschieden, dass das Entgelt vereinnahmt ist und Umsatzsteuer in voller Höhe geschuldet wird, auch wenn der Leistende wegen der Insolvenz seiner Zahlstelle nicht über das Entgelt verfügen kann.

Materielle Voraussetzungen schlagen formelle Fehler - EuGH Palmstråle
Immer wieder urteilt der EuGH zu Mehrwertsteuer- und Zollfällen, in denen materielle Voraussetzungen erfüllt sind, formelle aber nicht. Eine Steuerbefreiung muss nicht an formellen Fehlern scheitern, selbst wenn sie grob fahrlässig geschehen sind. In dem Fall ging es um die Wiedereinfuhr von Pferden.

Holzhackschnitzel im Blockheizkraftwerk
Ein Urteil des BFH bietet Erkenntnisse zu unentgeltlichen Wertabgaben, Vorsteuerabzug und Berichtigung des Vorsteuerabzugs nach § 15a UStG. Warum sich diese Fragen gerade an Holzhackschnitzeln entzünden.
Unsere Netzwerke und Auszeichnungen
Die ZfU gehört dem WIRAS Verbund, der International VAT Association und dem Tax & Legal Excellence Network an. Wir wurden unter anderem von brandeins als „Beste Steuerberater 2020“ ausgezeichnet.
Wir halten Sie auf dem Laufenden zu umsatzsteuerrechtlichen Neuerungen und aktuellen Veranstaltungen.






