„Cash-Vorteil“ bei der Einfuhrumsatzsteuer nutzen

Durch das Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz (AmtshilfeRLUmsG) vom 26. Juni 2013 wurden die Regelungen zum Abzug der Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer geändert. Mit Wirkung vom 30. Juni 2013 kann bereits die entstandene Einfuhrumsatzsteuer für Gegenstände, die für das Unternehmen eingeführt wurden als Vorsteuer zum Abzug gebracht werden. Die bis zum 29. Juni 2013 geltende Regelung sah vor, dass grds. nur die entrichtete Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer abzugsfähig war. Hierdurch können sich „Cash-Vorteile“ – insbesondere für Unternehmer, die in großem Umfang Waren aus dem Drittland beziehen – ergeben. Die bisherige Vereinfachungsregelung in Zusammenhang mit einem sog. Aufschubkonto ist durch die Neuregelung obsolet und wurde gestrichen. Das BMF hat hierzu in seinem Schreiben vom 15. November 2013 Stellung genommen. Sprechen Sie uns an, wenn Sie diesbezüglich oder zu anderen umsatzsteuerlichen Themen Fragen haben.